Gruppen und Zünfte
Fasnachtsgruppen
Die Fasnachtsgruppen der Dorffasnacht sind:
- Guggemusigen
- Schnitzelbankgruppen
- Wagenbauer
- Schnägge-Tryber
Die Funktion der Guggemusigen, Schnitzelbankgruppen und Wagenbau-cliquen innerhalb des fasnächtlichen Treibens ist selbsterklärend.
Schnägge-Tryber
Einzig die Schnägge-Tryber haben eine spezielle Funktion. Diese holen zusammen mit der Fasnachts-gesellschaft den Ämmeschnägg am Hilari beim Herbergsvater ab. Mit ihren Rären und den Böller-schüssen wird der Ämmeschnägg in seinem Sommer-quartier erweckt.
Am Aschermittwoch begleiten die Schnägge-Tryber den Ämmeschnägg wiederum zum neuen Herbergsvater, wenn es heisst Abschied nehmen vom Schnägg, von der schönen Fasnachtszeit.
Dieser Akt, das sogenannte "Schnägg Verloche" ist in den letzten Jahrzehnten ein fröhlicher und stimmungsvoller Abend gewesen.
Zünfte
Die Zünfte der Dorffasnacht sind:
- Biber-Zunft (Herbergs-Mütter und -Väter)
- Schnägge-Zunft
Biber-Zunft
Die Biber-Zunft wurde am 23. November 1967 ge-gründet. In dieser Zunft sind die Herbergsväter und -Mütter vereinigt. Die Herbergsväter haben ihr Zunft-bott (Generalversammlung) jeweils am Hilari und besuchen geschlossen den Hilariabend.
Der erste Herbergsvater für den Ämmeschnägg gab es bereits 1959. Es war dies Robert David, alt Gärtnermeister. Die erste Herbergsmutter ist Barbara Strausak und beherbergte das Wappentierchen im Jahr 1992.
Schnägge-Zunft
Die Schnägge Zunft wurde am 6. Januar 1971 gegründet. In der Schnägge-Zunft finden sich ehemalige Fasnächtler, die im Fasnachtskomitee und/oder im Vorstand der Dorffasnacht mitgewirkt haben. Diese Zunft hilft der Dorffasnacht beim Plakettenverkauf oder bringt einen eigenen Wagen an den traditionellen Fasnachtsumzug. Über Jahrzehnte war dies das legendäre "Schnägge-Schiff". Der Zahn der Zeit nagte an der Konstruktion des Schiffes und deshalb wurde es am Umzug 1998 zum letzten Mal unter Dampf gesetzt.


